Zerspantechnik


Zerspantechnik

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Reihe: Viewegs Fachbücher der Technik, Band 9Paucksch, Eberhard, 10. Auflage 1993, XVII, 376 Seiten, mit 35 Tabellen, Softcover

In vielen Bearbeitungsfällen ist man aus Wirtschaftlichkeitsüberlegungen von einer spanenden Formgebung auf eine spanlose Formgebung über gegangen. Das besagt aber keineswegs, dass die Bedeutung der spanenden Formgebung geringer geworden ist. Häufig hat sich eine Verlagerung des Schwerpunkts für die spanende Formgebung etwa in der Weise ergeben, dass der Anteil des Grobzerspanens (Schruppens) geringer geworden ist, weil viele Werkstücke spanlos schon sehr nahe an die endgültige Form gebracht werden. Jedoch hat sich der Anteil des Feinzerspanens (Schlichtens) entsprechend erhöht. In immer größerem Umfang werden hochwertige Oberflächen mit engen Toleranzen benötigt, die spanlos nicht in der Qualität herstellbar sind, dass sie den geforderten Beanspruchungen durch Kräfte oder Bewegungen genügen. Dazu kommt noch, dass die Verarbeitung vieler hochfester Werkstoffe vorerst nur durch Zerspanen wirtschaftlich möglich ist. In DIN 8580 und DIN 8589 sind die spangebenden Bearbeitungsverfahren der Hauptgruppe "Trennen" zugeordnet. Sie sind in den Gruppen" Spanen mit geometrisch bestimmten Schneiden" und "Spanen mit geometrisch unbestimmten Schneiden" zu finden.

 

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